Track #2: Transnationale Solidarität
Trackleitung: Ulrich Brand (Professor für Internationale Politik, Uni Wien) und Markus Wissen (Institut für Politikwissenschaft, Uni Wien)
Als „Zärtlichkeit der Völker“ hat Ernesto „Che“ Guevara Solidarität einst bezeichnet. Die globale Dimension ökologischer wie sozialer Probleme macht diese jedoch mehr und mehr zur schnöden Notwendigkeit. Diese Einsicht verrät allerdings noch nicht, worin transnationale Solidarität tatsächlich besteht. Dazu gilt es konkrete Vorhaben und Praktiken kritisch in den Blick zu nehmen.
*Ökologie & Ressourcen: Wie lassen sich Wachstum & nachholende Modernisierung mit sinkendem Ressourcenverbrauch verbinden? Bedeutet Solidarität für wohlhabende Länder Verzicht? Wie lässt sich der Verbrauch natürlicher Ressourcen nachhaltig und solidarisch organisieren?
*Entwicklungszusammenarbeit (EZA): Wie lässt sich EZA abseits paternalistischer Einmischung oder ignoranter Gleichgültigkeit betreiben? Was kann aus erfolgreichen und gescheiterten EZA-Projekten gelernt werden? Ist EZA prinzipiell fragwürdig?
*Migration: Die Summe der Rücküberweisungen von MigrantInnen in ihr Herkunftsland übersteigen oft die weltweiten Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit. Wie ist der internationale und historische Verlauf von Migrationsprozessen? Welche positiven und negativen Folgen hat Migration für die Herkunftsländer? Was folgt daraus für die Einwanderungspolitik der Zielländer? Was bedeutet Migration speziell für Frauen?
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